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Karlsruher OB-Wahl 2012. Margret Mergen Drucken E-Mail

Am 2. Dezember 2012 findet in Karlsruhe die Oberbürgermeisterwahl statt. raumK wird hierzu alle Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren Vorstellungen und Zielen befragen. Als Auftakt haben wir mit Margret Mergen und Ingo Wellenreuther als möglichen CDU-Kandidaten gesprochen. Wer von ihnen letztendlich antritt, entscheidet der CDU- Nominierungsparteitag am 15. März 2012.


Interview mit Margret Mergen

raumK: Was ist Ihre persönliche Motivation, am 15. März 2012 auf dem  Nominierungsparteitag der CDU als OB-Kandidatin für Karlsruhe anzutreten?

Margret Mergen: Karlsruhe ist eine wunderbare Stadt, die ungemein viele Möglichkeiten bietet. Seit nunmehr 18 Jahren habe ich Gelegenheit, hier an wesentlichen Entwicklungen maßgeblich mitzuwirken. Dies würde ich gerne auch in den nächsten Jahren tun, weil Karlsruhe im Vergleich zu vielen anderen Städten großes Potenzial birgt und Charme hat. Dafür lohnt es sich zu engagieren.

raumK: Mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten treten Sie zur Wahl an?

Margret Mergen: Vier Bereiche sind mir sehr wichtig. Zum Einem glaube ich, dass eine gute Betreuung und Ausbildung von unseren Kindern und Jugendlichen unser aller Anliegen sein muss. Kinder stark zu machen, heißt, sich Zukunft zu sichern, und das am Besten über eine gute Bildung, damit die Kinder sich dann im Wettbewerb behaupten können. Deswegen ist der Ausbau der Kindertagesbetreuung, aber auch die Weiterentwicklung unserer Schulsysteme, zum Beispiel Ganztagsschulen mit Sprachunterricht, von wesentlicher Bedeutung.

Ein zweiter Bereich betrifft die Sicherung der zukunftsfähigen Arbeitsplätze in Karlsruhe. Wir haben als Wirtschaftsstandort in den letzten Jahren deutlich aufholen können, sodass Karlsruhe inzwischen ein starker Wirtschaftsstandort ist. Dieses in Zukunft auszubauen ist mein Anliegen. Das geht z. B. durch die Verzahnung unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft, die sehr breit aufgestellt ist, mit unseren Forschungseinrichtungen. Dadurch entstehen neue Ideen, neue Produkte, neue Verfahren, und diese machen Karlsruhe stark.

Ein dritter Bereich umfasst die Lebensqualität unserer Stadt. Man kann in Karlsruhe wunderbar leben. Landschaft, Freizeitmöglichkeiten, Klima - Karlsruhe ist eine Stadt, wo andere Menschen Urlaub machen möchten. Dies ist vor allem auch ein Verdienst der breiten und qualitativ hochstehenden Kulturlandschaft. Durch die vielfältigen Sportmöglichkeiten, die Parks, die Grünanlagen wird die Qualität weiter verstärkt. All dies noch stärker auszubauen, ist mir eine wichtige Aufgabe. Und was sich bewährt hat - z. B. das ?Fest? - wird fortgeführt, das ist klar.

Ein weiteres Anliegen ist das soziale Miteinander. Es gilt immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, was eine Stadt tun kann, um benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern zu helfen. Wichtig ist über Wohnraumversorgung, über Beratung z. B. offene Türen bei Schuldnerberatung, praktische Hilfen zum Leben anzubieten. Unsere Stadtverwaltung bietet gemeinsam mit den freien Wohlfahrtsverbänden und Kirchen vielfältige Unterstützungen, die für eine soziale Gesellschaft immer wichtiger werden. In diesem Zusammenhang möchte ich auch das Thema Migranten ansprechen, denn wir haben immer mehr Menschen aus anderen Ländern, die wir einladen wollen, sich als Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe zuhause fühlen zu können, Heimat zu geben. Die Integration dieser Menschen wird mir ein wichtiges Anliegen sein.

raumK: Die OB-Wahlen sind in Baden-Württemberg aufgrund des Kommunalwahlrechtes in hohem Maße Persönlichkeitswahlen. Wie würden Sie sich selbst in kurzen Worten charakterisieren?

Margret Mergen: Mit 25 Jahren Berufserfahrung in der Kommunalverwaltung würde ich mich als entscheidungsfreudig, zielstrebig, zuverlässig und teamorientiert beschreiben.

raumK: Wie sehen Ihre persönlichen Zukunftspläne aus, falls sich der Nominierungsparteitag am 15. März nicht für Sie entscheidet?

Margret Mergen: Ich bin bis 2017 vom Gemeinderat als Erste Bürgermeisterin gewählt und werde diese Aufgabe mit dem oder der dann gewählten Oberbürgermeister/in in einem guten, loyalen Teamverhältnis weiterführen. Die Arbeit für unsere Stadt macht mir Spaß und ich erfülle sie mit großer Leidenschaft und Engagement. Dies würde ich natürlich dann auch in den nächsten Jahren so fortsetzen.

raumK: Vielen Dank für das Gespräch. (Bernhard Schmitt)

Foto: ONUK


Nr. 111/2012

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