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Dr. Heiko P. Wacker ? ein Autorenportr Drucken E-Mail

Er wirkt auf den ersten Blick so gar nicht wie ein promovierter Historiker. Man vermutet anderes bei dem charismatischen,  jungen Mann mit dem ernsten Gesichtsausdruck - einzig die Nickelbrille und der volle Bart mögen ein Indiz dafür sein, welch kluger Kopf sich hinter dem zurückhaltenden Wesen verbirgt. Doch täuscht der erste Eindruck; rasch wird klar, wenn er losgelassen, sprudelt ein scheinbar unendlicher Quell des Wissens. Überdeutlich zeigt sich, dass sich ein Kenner der Materie auf sicherem Terrain bewegt. Mitunter, gefolgt vom einem aufgeweckten Grüppchen wissbegieriger Zuhörer, das sich wie ein Lindwurm durch die Wege und Gärten um die alten Gemäuer der Heidelberger Schlossruine zieht, haften zahlreiche Augenpaare gebannt an den Lippen des jungen Dozierenden.
Immerhin stellt seine Publikation eine Herausforderung dar, an die sich seit fast einem Jahrhundert kein Autor mehr wagte. Das letzte umfassende Werk zum Heidelberger Schloss wurde als Erstauflage im Jahre 1891 von keinem Geringeren als Adolf von Oechelhäuser, seinerzeit Professor an der Technischen Hochschule Karlsruhe, publiziert und gilt bis heute - in der 9. Auflage - als Basiswerk zum Thema. Heiko P. Wacker und das Heidelberger Schloss - ?sein Thema?, das wiederholt Anlass zu heftigen Auseinandersetzungen bietet. Ein solches Werk macht angreifbar; das war dem Autor bereits zu Beginn seiner Arbeit bewusst. Dennoch lag ihm genau dieses Sujet besonders am Herzen: ?Mir stellte sich stets die Frage, warum sich über einen so langen Zeitraum niemand dieses doch sehr dankbaren und vielschichtigen Themas angenommen hat, wo das Schloss doch so augenfällig, gewissermaßen auf dem Präsentierteller, vor uns liegt.? Sein Ziel war, aus zahlreichen interessanten Forschungsansätzen, unterschiedlichen Fragestellungen, aus Einzelpublikationen und historischen Quellen eine grundlegende, gut recherchierte und nachvollziehbare ?Geschichte des Heidelberger Schlosses? zu entwickeln. Natürlich lässt sich die umfangreiche Dissertation, die der Publikation zugrunde liegt, nicht mit der stark gekürzten Buchversion vergleichen. Das Buch hat nach Aussage Wackers jedoch einen ganz anderen Anspruch: ?Ich möchte Geschichte begreifbar, erlebbar vermitteln, ein Denkmal wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, neue Fragen aufwerfen, Lust auf neue Forschung machen.? Fragt man nach der größten Herausforderung bei der Realisierung des Werks, so ist die spontane Antwort, dass man ?als frei schaffender Künstler an sich überhaupt keine Zeit hat, ein solches Großprojekt zu realisieren - stets unter der Prämisse, ein lesbares, gut strukturiertes Buch zu konzipieren?. Es ist in der Tat eine erstaunliche Leistung, ein solch epochales Werk ?einfach nebenher? zu erschaffen, ist Heiko P. Wacker doch als Journalist in einer ganz anderen Branche tätig. So werden aufmerksame Leser den Namen schon häufig unter dem einen oder anderen Artikel in Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder deren Online-Ausgaben entdeckt haben - unter anderem im Bereich Motor und Verkehr. Weitere Veröffentlichungen, so lässt der Autor wissen, werden sich demnach auch anderen Themenbereichen widmen.
Zunächst steht jedoch das Heidelberger Schloss im Fokus. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, sei herzlich eingeladen zum Vortrag, der am 2. Mai um 19.30 Uhr im Heidelberger Schloss stattfindet. (Sylvia Mutter)

BN: Sylvia Mutter

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