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Home arrow Interviews arrow Karlsruher OB-Wahl 2012: Interview mit Dr. Frank Mentrup
Karlsruher OB-Wahl 2012: Interview mit Dr. Frank Mentrup Drucken E-Mail
Karlsruher OB-Wahl 2012

Am 2. Dezember 2012 findet in Karlsruhe die Oberbürgermeisterwahl statt. raumK hat hierzu alle Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren Vorstellungen und Zielen befragt. Als Auftakt sprachen wir mit Margret Mergen und Ingo Wellenreuther als möglichen CDU-Kandidaten (Märzausgabe 2012). Beim CDU- Nominierungsparteitag am 15. März 2012 stimmte man für Ingo Wellenreuther, der nun für die CDU ins Rennen geht. Weitere Kandidaten sind Friedemann Kalmbach, Dr. Frank Mentrup und Jürgen Wenzel. 

Interview mit Dr. Frank Mentrup

Kandidat der SPD

Frank Mentrup wurde 1964 in Mannheim geboren. Er ist verheiratet mit der Historikerin Dr. Andrea Hoffend. Sie haben zwei gemeinsame Töchter und zwei gemeinsame Söhne. Frank Mentrup leistete seinen Zivildienst beim ASB in Mannheim ab, studierte Medizin in Heidelberg und Mannheim und promovierte 1994. Von 1993 bis 2006 war er Arzt am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in der Kinder- und Jugend- und in der Gemeindepsychiatrie, von 2007 bis 2011 Arzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Städtischen Klinikum Karlsruhe. Seit 1983 ist Mentrup Mitglied der SPD. Er war Bezirksbeirat der SPD in Mannheim, Mitglied der SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim, Mitglied u.a. in Aufsichts- und Verwaltungsräten. Von 2006 bis 2011 war Frank Mentrup Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Mannheim-Nord, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion und seit Mai 2011 Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Ettlingen und Politischer Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Frank Mentrup lebt seit 2007 in Karlsruhe. 
raumK: Was ist Ihre persönliche Motivation als OB-Kandidat für Karlsruhe anzutreten?

F. Mentrup: Ob als Klassensprecher, Schülersprecher, Bezirksbeirat, Stadtrat oder Landtagsabgeordneter: Immer habe ich mich politisch dort maximal engagiert, wo ich mich wohl fühle und meine Heimat habe. Seit unserem Zuzug 2007 sind Stadt und Region Karlsruhe meine Heimat geworden. Nachdem ich von vielen Seiten aufgefordert wurde, habe ich in der SPD meinen Hut in den Ring geworfen: Das Ergebnis zeigt, dass mir zugetraut wird, kommunalpolitische Führung zu übernehmen. Jetzt will ich OB unserer Stadt werden und mit neuem Wind die Zukunft der Stadt voranbringen.

raumK: Mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten treten Sie zur Wahl an?

F. Mentrup: Karlsruhe braucht eine Gesamtstrategie von Stadtentwicklung, die mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde und Kommunalpolitik als aktiv in einem Gestaltungsprozess erkennbar macht. Hier herrscht schnell Einigkeit, wenn etwas nicht gewollt wird, wenig aber darin, wo es insgesamt hingehen soll. Karlsruhe hat in allen Lebensbereichen große Stärken, aber keine gemeinsame Abstimmung und keine Priorisierung. Am deutlichsten wird dies im Slogan: ?Viel vor, viel dahinter?. Die Menschen in Karlsruhe fühlen sich wohl, jetzt sollten sie an der Schaffung einer gemeinsamen Zukunft beteiligt werden und dabei ihr Wohlgefühl auch in einer Identität beschreiben können, die nach außen strahlt. Auch die Zusammenarbeit mit der Region bedarf einer Intensivierung.

raumK: Die OB-Wahlen sind in Baden-Württemberg aufgrund des Kommunalwahlrechtes in hohem Maße Persönlichkeitswahlen. Wie würden Sie sich selbst in kurzen Worten charakterisieren?

F. Mentrup: Ich bringe viel Lebenserfahrung aus Familie, Beruf und Politik mit. Meine Stärke sehe ich darin, gut zuhören zu können, die Perspektive des anderen dabei verstehen zu lernen, und dann die Sichtweise des anderen und meine eigene in eine gemeinsame Position einmünden zu lassen. Anschließend setze ich das Entwickelte um und schaffe es meist, auch diejenigen mitzunehmen, deren Sichtweise sich nicht ganz oder sogar gar nicht im Ergebnis wiederfindet, weil sie sich zuvor im Prozess ernst genommen gefühlt haben. Ich bin neugierig auf Menschen, ich mag die Menschen und das spüren sie.

raumK: Wie sehen Ihre persönlichen Zukunftspläne aus?

F. Mentrup: Ich will Oberbürgermeister meiner Stadt werden. Davon will ich alle in Karlsruhe überzeugen, übrigens zu 80% Menschen wie ich, die zugezogen sind und begeistert hier leben.

raumK: Herr Dr. Mentrup, wir danken Ihnen für das Interview. (tm)

Nr. 112/2012
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